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PHILOSOPHIE
OFFENE OHREN – OFFENE HERZEN
Die Energie, die entsteht, wenn Töne aufeinandertreffen, sich berühren und miteinander den Zauber der Harmonie ergründen. Ein Prozess, der im Orchester wie in der Kammermusik nicht zu verhindern ist und doch nur selten vollumfänglich wahrgenommen wird. Wenn zwei Musiker einen Ton mit der Intention spielen, den jeweils anderen zu berühren, erst dann entsteht wahre Harmonie. Dieser Prozess ist es, der Menschen auf der Bühne und im Publikum verbinden und berühren kann.
Im Konzert begegnen sich Menschen unterschiedlichster gesellschaftlicher oder politischer Ansichten, verschiedenster Herkünfte und facettenreichster Lebensgeschichten. Nur eines verbindet sie alle: Sie geben sich vollumfänglich der Musik hin, ob als Interpret oder als Zuhörer. Und das schafft Verbindung – eine Verbindung, derer unsere Welt unabdingbar bedürftig ist.
Das zentrale Ziel ist es, Musiker zusammenzubringen, die spielen, hören und reagieren wollen, deren Herzen und Ohren gleichermassen offen sind. Das gemeinsame Musizieren bedarf schliesslich einer gewissen Intimität, zumal man sich den Tönen vollumfänglich hingeben muss und dabei nicht selten in tiefe Regionen seiner Psyche vordringt. Nur, wer sich folglich versteht und verträgt, kann ein solch zauberhaftes Erlebnis teilen.
Im Zentrum unserer Musik stehen nicht Druck, Konkurrenz und bedingungslose Perfektion, es sind die spürbare, fesselnde Energie, das Miteinander und die Spontaneität, die unsere Proben und Konzerte erfüllen sollen.
Unentdeckte Juwelen sind ein wesentlicher Bestandteil unserer musikalischen Arbeit. So durften wir schon Werke von Ph. Scharwenka, R. Clarke, F. Hensel-Mendelssohn oder J. H. Helle aufführen. Es folgen Interpretationen von Werken von C. Nielsen, F. Schmitt, F.-A. Boieldieu. Besonders spannend sind auch unbekannte Werke bekannter Komponisten wie die dritte Symphonie Antonín Dvořáks, die im nächsten Orchesterkonzert zu hören sein wird.
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